Woche 22 - Botswana, Simbabwe

27 Mai - 31 Dezember 1969

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir danken für:

  • all diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten, die die HIV-Erkrankten ärztlich versorgen und beraten.

  • Onkel, Grossmütter und Cousins/Cousinen, die die Kinder versorgen, deren Eltern an AIDS gestorben sind.

  • den Christenrat von Botsuana und den Kirchenrat von Simbabwe.

  • alle, die sich für die Verbesserung der Demokratie in Simbabwe einsetzen.

  • die Chorfeste, auf denen die Sängerinnen und Sänger gemeinsam zum Lob Christi singen.

  • Marimbas1, Trommeln, Mbiras2 und Rasseln.

Wir bitten um/für:

  • die politischen Führer in der Regierung, dass ihr Wirken für den wirtschaftlichen Fortschritt, für Bildung und für die medizinische Versorgung der Bevölkerung von Erfolg gekrönt ist.

  • Grundbesitzer und Landarbeiter, und für all diejenigen, die durch die Landreform heimatlos wurden.

  • Versöhnung zwischen den Rassen in Simbabwe, so dass es sich zu einer gleichberechtigten und respektvollen Gesellschaft entwickeln kann.

  • die AIDS-Waisen.

  • Hoffnung für die, die nur auf wenig hoffen können.

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1 Eine Art Xylophon

2 Auch Lamellophon genannt; ein Instrument aus gestimmten Metallstreifen, das mit dem Daumen gespielt wird.

 

 

Gebet

L1 Wir beten und stellen Gott die Frage der Jünger Jesu.

G Gott, wer ist der Größte unter uns?

L2 Nicht der, der nur Rache im Sinn hat, der nur töten und verstümmeln will.

L1 Aber wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

G Gott, wer ist der Größte unter uns?

L2 Nicht der, der Gesetze macht und befolgt, die anderen einen niedrigeren Status zuweisen als ihm selbst.

L1 Aber wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

G Gott, wer ist der Größte unter uns?

L2 Nicht der, der glaubt, dass Macht aus Kontrolle und Herrschaft besteht.

L1 Aber wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

G Gott, wer ist der Größte unter uns?

L2 Nicht der Mann, der sein Haus mit Gewalt beherrscht und nur Furcht einflößt.

L1 Aber wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

G Gott, wer ist der Größte unter uns?

L2 Nicht der Mann, der Macht benutzt, um Frauen und Kinder sexuell zu beherrschen und auszubeuten, und der HIV/AIDS verbreitet.

G Mach uns wie kleine Kinder, o Gott,

demütig und mitfühlend;

fähig, zu lieben und zu umarmen ohne Vorurteil;

fähig, Sorge zu tragen und zu beschützen

ohne eine Belohnung oder einen Gefallen zu erwarten;

fähig, zu vergeben, wie du uns gelehrt hast.

(Cherly Dibeela, Botsuana)