Woche 3 - Zypern, Griechenland, Türkei

13 April - 31 Dezember 1969

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir sagen Dank für:

  • die christliche Kirche und ihre beständige Präsenz in diesen Ländern, die wir mit der frühen Kirche der Apostel in Verbindung bringen.

  • die Christen, die in ihrem Glauben fest blieben und weiterhin Zeugnis für das Evangelium ablegen.

  • die Wunder der Hagia Sophia, die Gesänge auf dem Berg Athos, die Fresken der frühen Kirche auf Zypern.

  • das blaue Meer und die Berge.

  • Baklava, gefüllte Weinblätter, Moussaka, Feta.

Wir bitten um/für:

  • den Frieden und die Heilung des tiefsitzenden Hasses zwischen Griechen und Türken.

  • Trost für alle, die trauern, und Kraft für alle, die sich für Gerechtigkeit einsetzen.

  • die Überlebenden der Erdbeben und für die, die daran beteiligt sind, langfristig Hilfe zu leisten.

  • Flüchtlinge, die Zuflucht und die Möglichkeit für ein neues Leben suchen.

  • das kurdische Volk und alle, die als Minderheiten diskriminiert werden.

  • ein Ende der Teilung Zyperns.

GEBET

O du, der alles übersteigt

(ist dies nicht das einzig zulässige Lob, mit dem wir dich anreden dürfen?),

wie kann die Welt dein Lob singen,

wenn es doch kein Wort gibt, dass dich beschreibt?

Wie kann unser Verstand dich erfahren,

wenn es doch keinen Geist gibt, der eine Vorstellung von dir hat?

Du bist der einzige Unaussprechliche,

denn alles, was wir sprechen, kommt von dir.

Du bist der einzige Unbekannte,

denn alles, was wir wissen, kommt von dir.

Alles was ist – das, was sprechen kann

und das, was keine Worte hat – verkündet dich.

Ein stilles Loblied wird dir gesungen

von all denen, die deinen Größe wahrnehmen.

Alles existiert nur für dich,

alles bewegt sich in einer einzigen Gruppe auf dich zu.

Du bist das Ende aller Dinge.

Du bist einer, du bist alles, und du bist nichts.

Du bist nicht einer, und du bist nicht alles.

O du, der du alle Namen hast, wie soll ich dich nennen?

Du bist der einzig Unnennbare.

Welch himmlischer Geist kann deinen Schleier durchdringen,

der selbst weit hinter den Wolken liegt?

(Heiliger Gregor von Nazianz)