Woche 48 - Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien, Niger

25 November - 31 Dezember 1969

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir danken für:

  • die Religionsfreiheit der Christinnen und Christen in Mauretanien, auch wenn es ein weitgehend islamisches Land ist.
  • Christinnen und Christen, die an ihrem Glauben festhalten, obwohl sie in einigen Ländern der Region winzige Minderheiten bilden.
  • das Überleben und die Bewahrung des kulturellen Erbes von Menschen, die eine nomadische oder halbnomadische Lebensweise haben.
  • Menschen, die Bäume pflanzen, um die weitere Ausbreitung der Wüste zu stoppen.

Wir bitten um/ für:

  • politische und wirtschaftliche Stabilität in Burkina Faso, Mali und Niger, ein Ende der Menschenrechtsverletzungen und der Sklaverei in Mauretanien und eine Beendigung des Bürgerkrieges im Tschad.
  • Menschen, die vor allem in Wüstengebieten unter einem Mangel an sauberem Wasser und Nahrungsmitteln leiden.
  • Flüchtlinge und auch all die Menschen, deren Leben durch Gewalt und Konflikte beeinträchtigt worden ist.
  • ein Ende des immer wieder praktizierten Einsatzes von militärischer Gewalt zur Lösung von Streitigkeiten.
  • Frieden und Versöhnung unter den ethnischen Gruppen.
  • Versöhnung in Familien und zwischen Ehepartnern.
  • eine Beendigung der vielfältigen Formen des Missbrauchs und der Misshandlung von Kindern und Frauen.
  • eine Vergrößerung der Bildungsangebote und der medizinischen Versorgung.
  • eine gerechte Verwendung des Ölreichtums Mauretaniens und des Tschad, damit nicht weiterhin nur wenige davon profitieren und dies zu sozialen Unruhen führt.

Gebet für Mauretanien

Dein Land, Gott, ist geteilt

und leidet unter den Kämpfen zwischen deinen Kindern.

Unrecht aller Art, Hass und Bitterkeit

sind Teil des alltäglichen Lebens der Menschen.

Familien hoffen auf Versöhnung.

Ethnische Gruppen brauchen Versöhnung und Frieden.

Das Land muss wieder aufgebaut und versöhnt werden,

um mit dem Erbe der Vergangenheit fertig zu werden.

Die Unterdrückten kämpfen immer noch darum,

ein angemessenes Leben führen zu können.

Die Mächtigen beuten die Macht- und Sprachlosen weiterhin aus.

Sende deinen Heiligen Geist,

um allen deine Gegenwart und Macht sichtbar zu machen.

Möge dein Name gefürchtet werden

und all die ihre gerechte Strafe erhalten,

die die Kleinen und Schwachen ausbeuten.

Tritt in die Herzen und das Leben der Menschen ein

und verändere sie so, dass sie zu Oasen der Liebe werden.