Woche 9 - Frankreich, Deutschland

24 Februar - 31 Dezember 1969

Anregungen für Dank und Fürbitte

Wir danken für:

  • die Überwindug der Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

  • den Fall der Berliner Mauer und für die Wiedervereinigung Deutschlands.

  • das Zeugnis der ökumenischen Zentren wie z.B. der Gemeinschaft von Taizé, die den Gottesdienst, besonders unter jungen Menschen, neu belebt haben.

  • alle, die für Toleranz arbeiten und Einwanderer und Flüchtlinge unterstützen, damit Hass und Gewalt aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit beseitigt werden.

  • die wunderschöne Kirchenkunst und Architektur, die die Geschichte des Evangeliums erzählen und Gott preisen.

Wir bitten um/für:

  • die Bemühungen, Ost und West in Deutschland weiter zu vereinen, damit alle Bürgerinnen und Bürger gerecht behandelt werden.

  • die, die dazu beitragen, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich geringer wird.

  • eine Neubelebung der Kirchen inmitten steigender Säkularisierung und Atheismus.

  • die Vertiefung des interreligiösen Dialogs.

  • die, die sich engagieren für die Erhaltung der Umwelt und für energiesparenderes Leben und Wirtschaften.

  • die Arbeitslosen und alle, die wirtschaftliche Unsicherheit angesichts der Globalisierung erleben.

GEBET

Gott, wir Christen in Deutschland und in  Europa
sind zunehmend verunsichert.

Angst vor Verlust des Gewohnten
und Angst vor dem ungewissen Neuen lähmen viele von uns.

Steh uns bei, gegen die Resignation in unseren Kirchen anzugehen,
nach neuen Wegen zu einem glaubwürdigen Lebensstil
mündiger Christen zu suchen,

mit Entschlossenheit und Zivilcourage
Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus zu begegnen

und in der Sogkraft deines Reiches den Glauben
mutiger zur Sprache zu bringen.

Führe uns in das Land, das du uns zeigen willst.

SENDUNG

Lass los, was du hast.

Nimm Abschied und wende deinen Blick nach vorn.

Du hast einen langen Weg vor dir.

Gott spricht: „Ich werde mit dir sein.“

Wir wollen einander ermutigen,
indem wir gemeinsam aufstehen und sprechen:

Lasst uns gehen in der Kraft, die Gott uns gibt.

Wir wollen behutsam in das Land gehen,
das du, o Gott, uns zeigen willst.

Wir wollen gemeinsam gehen
und Ausschau halten nach Zeichen deiner Gegenwart.

Christus ist uns vorausgegangen.
Er erwartet uns dort, wohin wir gehen.