Öffentliches Zeugnis: Macht hinterfragen, für Frieden eintreten

Trennmauer
Friedensaktivisten erklettern Trennmauer. Palästina/Israel, August 2004

In einer Welt, in der wirtschaftliche Ungerechtigkeit, Armut, Ausgrenzung sowie Gewalt in den unterschiedlichsten Formen weit verbreitet sind, bringt der ÖRK die Anliegen der Kirchen auf internationaler Ebene zu Gehör. In ihrem Namen hinterfragt er die Ausübung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und kultureller Macht und legt prophetisches Zeugnis für Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit ab.

Projekte
Gerechten Frieden fördern
Dieses Projekt ist ein integraler Bestandteil der Antwort des ÖRK auf Gewalt und gewaltsame Konflikte in der heutigen Welt. Es basiert auf jahrzehntelangen ökumenischen Diskussionen, ökumenischem Verständnis sowie ökumenischer Praxis und Advocacy. Das Projekt ist partizipatorisch gestaltet und auf aktives Handeln ausgerichtet. Es unterstützt Kirchen und kirchliche Gruppen dabei, Fortschritte auf dem Weg zu grösserer Einheit im Interesse des Friedens zu machen.
Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht
Dieses Projekt bringt die Anliegen der Kirchen und der ökumenischen Bewegung bei den Vereinten Nationen, den internationalen Finanzinstitutionen, dem Internationalen Strafgerichtshof usw. zu Gehör, um Grundsatzentscheidungen auf globaler Ebene zu beeinflussen.
Menschenrechte
Dieses Projekt begleitet Kirchen in kritischen Situationen in ihren Bemühungen um die Verteidigung der Menschenrechte und Menschenwürde, die Überwindung von Straffreiheit, die Verwirklichung von Rechenschaftspflicht und den Aufbau gerechter und friedlicher Gesellschaften.
Kirchen im Nahen Osten
Dieses Projekt zielt darauf ab, mit dem Ökumenischen Palästina/Israel-Forum einen Raum einzurichten, in dem die ganze ökumenische Bewegung ihre gemeinsame Kraft und Ressourcen für einen dauerhaften Frieden einbringen kann.
Palästina und Israel: EAPPI
Dieses Projekt entsendet ehrenamtlich arbeitende "ökumenische Begleitpersonen", deren Aufgabe es ist, Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts anzuprangern, für deren Beendigung einzutreten, Solidarität mit den Opfern zu üben und ihnen Schutz zu bieten.